Saturday, April 22, 2017

Hafen Eisenhüttenstadt als Drehkreuz für Osteuropa (?) - Artikel Märkische Oderzeitung vom 21. April 2017

Eisenhüttenstadt (MOZ) Bürgermeisterin Dagmar Püschel hat sich zum Hafen in Eisenhüttenstadt bekannt. Voraussetzung für den Fortbestand sind aber Investitionen, die die Stadt leisten will, sagte die Bürgermeisterin bei einer Veranstaltung zur Binnenschifffahrt.

















© MOZ

Der Binnenhafen in Eisenhüttenstadt ist in schweres Fahrwasser geraten. Innerhalb weniger Jahre ist der Güterumschlag von 107000 Tonnen im Jahr 2011 auf gerade noch 5 000 ??Tonnen im vergangenen Jahr zusammengeschrumpft. *

(Im August 2016 wurde in der  MOZ unter Berufung auf den zuständigen Geschäftsführer Kirschke noch von 30 000 Tonnen berichtet - siehe unten) 

Die Folge: Die Anlage am Oder-Spree-Kanal ist ein Zuschussgeschäft, wird nur noch auf Sparflamme betrieben.
 
Dabei hätte der Hafen Potenzial. Zumindest sagt das Norbert Wagener. Er hat im Auftrag der Stadt eine Studie zu Entwicklungsperspektiven erstellt, die er jüngst beim deutsch-polnischen Wirtschaftsgespräch, das sich mit Binnenwasserstraßen beschäftigte, vorgestellt hat. Aber Wagener macht auch deutlich: Die Perspektive gibt es nur, wenn in den Hafen investiert wird. Vordringliche Maßnahme ist die Herstellung eines Gleisanschlusses. "Der Bahnanschluss muss da sein, sonst lohnt sich die Akquise von Aufträgen nicht", so Wagener.
 
Seitens von Stadtverordneten war in der Vergangenheit allerdings schon Skepsis laut geworden, ob sich die geschätzten 285000 Euro Investitionskosten wirklich lohnen und ob es tatsächlich eine Entwicklungsperspektive gibt. Bürgermeisterin Dagmar Püschel hat dazu eine klare Meinung: "Die Stadt steht zum Hafen. Wir haben festgelegt, dass investiert werden soll", sagte sie bei der Veranstaltung.
 
Einen Vorteil der Eisenhüttenstädter Anlage ist es, dass es sich um den östlichen Binnenhafen Deutschlands handelt. "Es kann eine Drehscheibe Richtung Südosteuropa sein", ist Norbert Wagener überzeugt. Er sieht diese Chance umso mehr, als die polnische Seite angekündigt hat, dass es Pläne zum Ausbau der Oder gibt.
 
Allerdings goss bei der Veranstaltung Andreas Häfner, Vorstandsvorsitzender des Logistik-Unternehmens Best logistics aus Stettin, das unter anderem größere Transporte auf der Oder organisiert, etwas Wasser in den Wein. Aus seiner Sicht fehlt eine vernünftige Anbindung an den Osten und die Oder. "Eisenhüttenstadt fehlt die Hälfte seines Hinterlandes", sagte er. Eine Sicht, die Norbert Wagener nicht teilte. Er verwies an die Straßenanbindung B112, die schnell zur Autobahn Richtung Polen führt. Auch der Bahnanschluss sei über den Bahnhof Ziltendorf gegeben. Umgeschlagen werden könnten unter anderem landwirtschaftliche Produkte, aber auch Schüttgüter.
 
Ellen Finke, Leiterin Logistik bei ArcelorMittal Eisenhüttenstadt (AMEH), machte einmal mehr deutlich, dass das Unternehmen großes Interesse am Erhalt des Hafens hat, um sich die sogenannte Trimodalität zu sichern, also den Transport auf der Straße, der Schiene und dem Wasser. Allerdings wird der Wasserweg von AMEH momentan kaum genutzt. Potenzial ist aber da. An anderen Standorten von ArcelorMittal in Deutschland spielt die Binnenschifffahrt eine wesentlich größere Rolle. Dort macht der Transport auf dem Wasser bis zu 30 Prozent aus.
 
Damit sich die Binnenschifffahrt wirklich lohnt, müssen große Schiffe zum Einsatz kommen. Und da hat der Oder-Spree-Kanal ein großes Manko, das bei der Veranstaltung erneut Thema war. Die Schleusen in Klein Machnow und in Fürstenwalde sind zu klein, müssten dringend ausgebaut werden. Vorstöße der regionalen Wirtschaft, der IHK sowie wie von anliegenden Städten waren bisher nicht von Erfolg gekrönt.
 
http://www.moz.de/landkreise/oder-spree/eisenhuettenstadt/artikel0/dg/0/1/1568420/

* am 12.August 2016 schrieb die MOZ im Artikel
"Der Hafen kämpft um das Überleben"
Zitat: "Knut Kirschke, Geschäftsführer der Stadtwirtschaft GmbH, deren Tochtergesellschaft die Hafenbetriebsgesellschaft ist, drückt es drastisch aus: "Der Hafen in Eisenhüttenstadt kämpft um das nackte Überleben." Bis vor drei bis vier Jahren seien noch pro Jahr zwischen 100 000 und 200 000 Tonnen Güter umgeschlagen worden. Von diesen Zahlen ist der Hafen inzwischen weit entfernt. "Dieses Jahr (2016 Anm.)  hatten wir bisher 30 000 Tonnen", so Kirschke.

http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1506605
 

Saturday, March 25, 2017

Erstes Flusskreuzfahrtschiff 2017 in Fürstenberg/Oder - Artikel Märkische Oderzeitung vom 20.März 2017

Eisenhüttenstadt (MOZ) Am Sonntag war es soweit: Das erste Flusskreuzfahrt-Schiff dieses Jahres machte am Fürstenberger Bollwerk fest. Für die Gäste der "Johannes Brahms" gab es eine Stadtführung und einen Ausflug nach Neuzelle. Für die nächsten Tage sind nach Angaben der Stadt weitere Schiffsankünfte geplant. Dabei handelt es sich um Vier-Sterne-Luxus-Kreuzfahrtschiffe von etwa 80 Metern Länge, die auf der Reise von Berlin nach Wroclaw und zurück unterwegs sind. Am Dienstag und am 29. März legt die "MS Frederic Chopin" an, die "MS San Souci" kommt am 25. März und am 3. April folgt die "MS Excellence Coral".


















http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1560613

Monday, January 23, 2017

Hafen Eisenhüttenstadt erhält neuen Gleisanschluss - Artikel Märkische Oderzeitung vom 17.Januar 2017

Hafenausbau geplant


Eisenhüttenstadt (MOZ) Eisenhüttenstadt will seinen Unternehmen und künftigen Investoren bei der Infrastruktur die Trimodalität weiter gewährleisten, also die Erreichbarkeit über Straße, Schiene und Wasser. Auch wenn der Ausbau der Schleusen am Oder-Spree-Kanal weiter ungewiss ist, soll nun doch der Hafen in Eisenhüttenstadt , der östlichste Binnenhafen Deutschlands, ausgebaut werden.
 
 
 

Saturday, December 31, 2016

Kulle Wasserbau & Schiffahrts GmbH - Impressionen 29.12.2016
















......ANDREA (5802520)












Neue Oderwerft Eisenhüttenstadt - Impressionen 30.12.2016


















SL 2872 (05028720) - Neue Oderwerft Eisenhüttenstadt 30.12.2016

 













Neue Oderwerft Eisenhüttenstadt, 30.12.2016













Quelle: http://www.ddr-binnenschifffahrt.de/fotogalerie-gross/sonst-DBR/wsa-eisenhuettenstadt.JPG


DSRK-Nr.: 30524 Typ: Motorschlepper

Register-Nr.: 4 B 12-115; SL 2872
Nationalität: DDR
Euronummer: 5028720

Länge: 12,00 m
Breite: 3,30 m
Seitenhöhe: 1,40 m
Tiefgang: 0,82 m
Tonnage:

Maschinenleistung: 102 PS
Maschinen-Hersteller: 6KVD14,5

Baujahr: 1964
gebaut in: DDR
Bauwerft: VEB Yachtwerft, Berlin
Baunummer: 2504-14

Historie:
- 1980 als „Eisenhüttenstadt-West“
- 198.. Umbau zum Schubschlepper; Länge: 12,30 m; neue Maschine; 6VD14,5/12-1 - 104 PS

Daten von: www.binnenschifferforum.de

Monday, December 12, 2016

WESTSTRAND (04030830)















Oder-Spree-Kanal / Fürstenwalde 2016
Foto: B. Wackwitz


   













Daten von: www.debinnenvaart.nl

Name: WESTSTRAND
Ex-Namen: PIESTERITZ, PHÖNIX, SELANDIA
gemeldet in: Prerow
Nationalität: Deutschland
Europa-Nr.: 04030830
MMSI-Nr.: 211508200
Rufzeichen: DC6222

Länge: 66,90 m
Breite: 8,19 m
Seitenhöhe: 2,51 m
Tiefgang: 2,35 m
Tonnage: 878 t

Maschinenleistung: 420 PS
Maschinen-Hersteller: 8VD136A

Baujahr: 1961
erbaut in: DDR
Bauwerft: VEB Elbewerft, Boizenburg
Bau-Nr.: 333

Daten von: www.binnenschifferforum.de