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Saturday, March 3, 2018
Sunday, May 10, 2015
Saturday, May 9, 2015
Saturday, May 2, 2015
Saturday, April 26, 2014
Neue Oderwerft - Wikipedia Eintrag
Das Unternehmen geht auf drei Schiffbaubetriebe zurück. Dies waren zum einen die 1896 gegründete Schiffswerft Fürstenberg/Oder, zum zweiten die um 1900 gegründete Werft Zock und zum dritten der um 1940 entstandene Reparaturbetrieb der Luise Schiffahrtsgesellschaft in Breslau.
1946 wurden die drei Werften zum Fürstenberger Schiffsreparaturbetrieb der Sowjetischen Staatlichen Oderschiffahrts-Aktiengesellschaft (SSOAG) zusammengeschlossen. 1949 wurden bereits 700 Mitarbeiter beschäftigt. Am 1. April 1952 wurde der Betrieb an die DDR zurückgegeben und in VEB Schiffswerft Fürstenberg/Oder umbenannt. Aufgrund der Eingemeindung der Stadt Fürstenberg nach Eisenhüttenstadt fand am 13. November 1961 erneut eine Umbenennung, diesmal auf den Namen VEB Oderwerft Eisenhüttenstadt statt. Zur Jahreswende 1961/62 hatte die Werft rund 500 Beschäftigte. Bald darauf, im November 1963, endete mit dem Hafenschlepper Grabow (Schlepper Typ Elbe) der Seeschiffbau auf der Werft. Zum 1. Januar 1970 wurde die Werft als Betriebsteil Eisenhüttenstadt der Yachtwerft Berlin angegliedert. 1983 umfasste die Belegschaft 520 Personen. In den Jahren zwischen Kriegsende und 1990 entstanden auf der Werft 2407 Schiffe und andere meist antriebslose Wasserfahrzeuge (zum größten Teil Prähme verschiedenster Bauart), was das Unternehmen zum wichtigsten Lieferanten der DDR-Binnenschiffahrt im Bezug auf das Produktionsvolumen machte.
Zum 1. Juni 1990 schied die Werft aus dem Verbund des Schiffbaus aus und firmierte unter dem Namen Oderwerft Eisenhüttenstadt GmbH als selbständiger Betrieb. Im Jahr 1999 ging das Unternehmen in die Insolvenz und wurde danach von der ehemaligen Mitarbeiterin Elke Ruchatz übernommen. Seitdem firmiert der Betrieb in Eisenhüttenstadt unter dem Namen Neue Oderwerft. 2010 waren 40 Mitarbeiter beschäftigt. Das Unternehmen beschäftigt sich heute mit Reparaturen, Umbauten und dem Neubau von Binnenfahrzeugen aller Art und fertigt Stahl- und Aluminiumkonstruktionen an.
http://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Oderwerft
1946 wurden die drei Werften zum Fürstenberger Schiffsreparaturbetrieb der Sowjetischen Staatlichen Oderschiffahrts-Aktiengesellschaft (SSOAG) zusammengeschlossen. 1949 wurden bereits 700 Mitarbeiter beschäftigt. Am 1. April 1952 wurde der Betrieb an die DDR zurückgegeben und in VEB Schiffswerft Fürstenberg/Oder umbenannt. Aufgrund der Eingemeindung der Stadt Fürstenberg nach Eisenhüttenstadt fand am 13. November 1961 erneut eine Umbenennung, diesmal auf den Namen VEB Oderwerft Eisenhüttenstadt statt. Zur Jahreswende 1961/62 hatte die Werft rund 500 Beschäftigte. Bald darauf, im November 1963, endete mit dem Hafenschlepper Grabow (Schlepper Typ Elbe) der Seeschiffbau auf der Werft. Zum 1. Januar 1970 wurde die Werft als Betriebsteil Eisenhüttenstadt der Yachtwerft Berlin angegliedert. 1983 umfasste die Belegschaft 520 Personen. In den Jahren zwischen Kriegsende und 1990 entstanden auf der Werft 2407 Schiffe und andere meist antriebslose Wasserfahrzeuge (zum größten Teil Prähme verschiedenster Bauart), was das Unternehmen zum wichtigsten Lieferanten der DDR-Binnenschiffahrt im Bezug auf das Produktionsvolumen machte.
Zum 1. Juni 1990 schied die Werft aus dem Verbund des Schiffbaus aus und firmierte unter dem Namen Oderwerft Eisenhüttenstadt GmbH als selbständiger Betrieb. Im Jahr 1999 ging das Unternehmen in die Insolvenz und wurde danach von der ehemaligen Mitarbeiterin Elke Ruchatz übernommen. Seitdem firmiert der Betrieb in Eisenhüttenstadt unter dem Namen Neue Oderwerft. 2010 waren 40 Mitarbeiter beschäftigt. Das Unternehmen beschäftigt sich heute mit Reparaturen, Umbauten und dem Neubau von Binnenfahrzeugen aller Art und fertigt Stahl- und Aluminiumkonstruktionen an.
http://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Oderwerft
Sunday, February 12, 2012
Schiffe Oderwerft - Arbeits- und Wohnschiff Projekt 413 (1986)

Im Wissenschaftlich-Technischen Zentrum (WTZ) der Volksmarine befand sich seit 1968 das abgerüstete und umgebaute Räumboot Typ SCHWALBE Boot 28/22 als Wohnschiff. Das Boot erfüllte dort über viele Jahre seine Aufgaben, vorwiegend als Erprobungsbasis in kleineren Häfen sowie an Anlegern im Greifswalder Bodden. Anfang der 80er Jahre war zu erkennen, dass der vorgesehene Umfang der Arbeiten des WTZ ein größeres Wohnschiff erforderte. Das Räumboot Typ SCHWALBE war zu klein und zu eng geworden.
Die Volksmarine forderte im September 1982 ein Objekt mit einer Kombination von Unterkunfts- und Arbeitsräumen und einer begrenzten Autonomie; es sollte für den küstennahen Einsatz geeignet sein und die Durchführung von Mess- und Erprobungsaufgaben ermöglichen.
Nach der in der Volksmarine seit langem angewendeten und bewährten Methode prüfte die Verwaltung Schiffbau vorhandene bzw. in Entwicklung befindliche Objekte, um in der entsprechenden Bauwerft eine Modifikation für diese Aufgabe realisieren zu lassen. Im Ergebnis der Untersuchungen wurde das in der Yachtwerft Berlin, Betriebsteil Eisenhüttenstadt in Bau befindliche Arbeits- und Wohnschiff (AWS) des SHD MERCATOR Projekt 412 vorgeschlagen.
Die Volksmarine stimmte dem zu. 1986 im September war das AWS Projekt 413 fertig. Bei seiner Indienststellung erhielt es keinen Namen. Am Gleichen Tag wurde das als Wohnschiff genutzte Räumboot SCHWALBE 28/22 außer Dienst gestellt und anschließend verschrottet.
Das Schiff befand sich zum Zeitpunkt der Auflösung der Volksmarine im Flottendienst im Wissenschaftlich-Technischen Zentrum.
Die Bundesmarine war an einer Übernahme des Schiffes nicht interessiert. Es wurde 1991 als Wohnschute an einen zivilen Nutzer in Cuxhaven verkauft.
Daten Projekt 413
Projekt-/Bau-Nr.: 413
in Dienst: 12.09.1986
außer Dienst: 1991
DN(t): 138
Lüa(m): 37,06
Büa(m): 5,33
Tg(m): 0,82
Antrieb: ohne
Besatzung: 3 (+16)
Bewaffnung: keine
Quelle: http://wohnschiffe-vm.de/aws_413.htm
Schiffe Oderwerft - Arbeits- und Wohnschiff MERCATOR (1983)

Der 1976 in Dienst gestellte Vermessungskomplex mit dem Vermessungsschiff CARL FR. GAUSS Projekt 136, der Vermessungsbarkasse GAUSS-I und dem Vermessungsboot GAUSS –II war für die Durchführung von hydrografischen Arbeiten im offenen Seegebiet konzipiert. Die bisher erzielten Ergebnisse in der praktischen Arbeit waren für den SHD sehr zufriedenstellend.
1987 erging eine Aufgabenstellung des Seehydrograpfischen Dienstes an die Yachtwerft Berlin, die einen ähnlichen Vermessungskomplex zum Einsatz im Haff und in den Boddengewässern beinhaltet. Er sollte aus einem Arbeits- und Wohnschiff, einer modifizierte Barkasse Projekt 407 und einem modifizierten Rettungs- und Sicherungsboot RuSB bestehen. Wegen fehlender Entwicklungs- und Baukapazität lehnte die Yachtwerft Berlin die Bearbeitung aber ab.
Eine neue reduzierte Aufgabenstellung beschränkte sich auf die Herstellung eines Arbeits- und Wohnschiffes.
Dieses Fahrzeug wurde in der Yachtwerft Berlin, Betriebsteil Eisenhüttenstadt, als Projekt 412 auf der Grundlage des für die Binnenwasserstraßenämter der DDR entwickelten Schubwohnschiffes SWS 16/13 entwickelt.
Da der Bau erst für 1983 in den Plan aufgenommen wurde entstand eine Lücke im Entwicklungsablauf, so dass das Schiff erst im November 1983 in Dienst gestellt werden konnte. Es erhielt den Namen MERCATOR nach dem bedeutenden Geografen und Kartografen des 16. Jahrhunderts (1512-1594).
Das Arbeits- und Wohnschiff MERCATOR Projekt 412 arbeitete gemeinsam mit der bereits 1981 in Dienst gestellte Barkasse BESSEL als Vermessungseinheit an der Vermessung und Verpeilung der inneren Gewässer. Dazu war es mit einem Vermessungsauswerteraum und einer Werkstatt ausgerüstet. Eine schiffsbauliche Besonderheit war die am Heck angeordnete Aufschleppe mit Seilwinde für das zum Schiff gehöhrende Vermessungsboot.
Zum Zeitpunkt der Auflösung der Volksmarine befand sich das Arbeits- und Wohnschiff MERCATOR Projekt 412 noch im Einsatz beim Seehydrografischen Dienst. Es wurde vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrografie übernommen und arbeitete unter seinem Namen in seinem bisherigen Aufgabenbereich weiter.
Nach 18 Jahren im Einsatz für die Seevermessung hat das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) die Vermessungseinheit "MERCATOR"/"Bessel" außer Dienst gestellt. Der Reparatur- und Wartungsaufwand ist zu hoch, um die Einheit länger einzusetzen. Sie besteht aus dem 37 m langen Arbeits- und Wohnschiff "Mercator" und der dazugehörigen 14 m langen Vermessungsbarkasse "Bessel", die 1983 für den Seehydrographischen Dienst der DDR bei der Yachtwerft Berlin in Eisenhüttenstadt gebaut und nach der Wiedervereinigung in die BSH-Flotte übernommen wurden.
"MERCATOR"/"Bessel" war speziell auf die Vermessung in den Bodden, Haffs und anderen küstennahen Gewässern ausgerichtet, eine wichtige Aufgabe, die nur von kleineren, flachgehenden Schiffen wahrgenommen werden kann. Nach der Wiedervereinigung wurde sie technisch aufgerüstet und wesentlich modernisiert und war an der deutschen Ostseeküste das erste Fahrzeug, das mit Hilfe von Satellitentechnik (DGPS) vermessen hat. Eine beachtliche Statistik kann sich sehen lassen:
"MERCATOR"/"Bessel" hat während ihres Einsatzes in 49 Häfen festgemacht und dabei 3355 sm im Schlepp zurückgelegt.
Daten MERCATOR
Projekt-/Bau-Nr.: 412
in Dienst: 29.11.1983
außer Dienst: 2002
DN(t): 138
Lüa(m): 37,13
Büa(m): 5,43
Tg(m): 0,83
Antrieb: ohne
Besatzung: 9 (+18)
Bewaffnung: keine
Quelle: www.wohnschiffe-vm.de/AWS_MERCATOR.htm
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